logo_helbig k
logo_helbig kKatrin Helbig im Café


Willkommen in der Psychologischen Praxis Helbig


Guten Tag. Mein Name ist Katrin Helbig, ich möchte Sie einladen, mir gegenüber Platz zu nehmen. In den ersten Gesprächen werden wir sehen, ob meine Therapieansätze für Ihr Leben eine Hilfe sein können. Wichtig ist dafür eine gewisse Portion Mut, sich einzulassen und sich zu zeigen. Ich lade Sie dazu ein, zum Kennenlernen gemeinsam die Sonnenbrille abzunehmen und Vertrauen aufzubauen.
Die Praxisschwerpunkte liegen auf Psychotherapie und Coaching.
Besondere Erfahrungen habe ich im Bereich Burnout-Syndrom und Stresserkrankungen bei Fach- und Führungskräften. 

• Angst, Panik, Phobie
• Depression
• Traumata
• Sexualstörungen
• Persönlichkeitsstörungen
• Burnout-Syndrom
• Psychosomatische Erkrankungen
• Alkoholabhängigkeit und anderen Suchterkrankungen

• Burnoutbehandlung bei Fach- und Führungskräften
• Behandlung von Ängsten und Panikanfällen
• Erlernen von Angstbewältigungs- und Selbstmanagementstrategien bei Auftrittsängsten
• Behandlung von Depressionen und psychosomatischen Beschwerden
• Einsatz von Hypnose
• Gruppentherapie in kleinen Gruppen

HELBIG 02-Praxisphilosophie-final-sw


Praxisphilosophie

Sicher werden Sie bemerken, dass ich auf den Fotos lächele. Mit dieser ersten Kontaktaufnahme möchte ich Sie dazu ermutigen, wieder Selbstvertrauen zu gewinnen und denke dabei an einen Satz von Johann Wolfgang Goethe: „Sobald wir uns selbst vertrauen, fangen wir an zu leben."
Wer sich vertraut, kann beginnen zu lächeln. Die Arbeit in der Praxis ist Hilfe zur Selbsthilfe für Lösungen. Dies geschieht mit den folgenden Grundsätzen:

Jeder Mensch hat sein eigenes, individuelles Problem. Deshalb ist es wichtig, eine genau auf ihn zugeschnittene Lösung zu finden. Ausgehend von Ihrer Lebensgeschichte, Ihren bisherigen Erfahrungen, Ihren Stärken und Problemen werden die Methoden individuell eingesetzt. Denn Psychotherapie oder Coaching ist am wirksamsten, wenn die verwendeten Methoden (Gespräch, Übungen, Hypnose etc.) spezifisch auf die konkreten Ziele und Probleme eines Menschen zugeschnitten sind. Der Schwerpunkt kann beispielsweise auf dem Gespräch liegen, um herauszufinden, warum ein Mensch immer wieder in die gleichen Konflikte gerät, ohne genau zu verstehen, warum dies geschieht. Anders ist es, wenn jemand sein Problem zwar verstanden hat, aber nicht in der Lage ist, sein Leben entsprechend zu verändern. Dann geht es eher um das Vermitteln neuer Erfahrungen in Form von Übungen.

Vorrausetzung für den Erfolg ist eine umfassende Diagnostik. Erst wenn man die Ursachen des Problems genau kennt, ist es möglich, konkrete Lösungsvorschläge zu entwickeln. Dabei ist es einerseits wichtig zu verstehen, welche Faktoren in der Vergangenheit zur Entwicklung des Problems geführt haben (d. h. die Ursache erkennen) und andererseits zu erkennen, was dazu beigetragen hat, dass das Problem trotz vieler Lösungsbemühungen immer noch da ist (aktuelle Situationsanalyse). Eine solch umfangreiche Analyse ermöglicht im nächsten Schritt eine genau auf Sie zugeschnittene Problemlösung. Viele Menschen beginnen wieder Hoffnung zu schöpfen, wenn sie verstehen, dass ihre Schwierigkeiten zwar bestimmte Ursachen haben, es jedoch auch konkrete Lösungsmöglichkeiten gibt. Die Erfahrung zeigt: Wer Hoffnung gewinnt, entwickelt auch den Mut, Veränderungen zu wagen.

Veränderung sollte an Ihren Stärken ansetzen. Wer Probleme hat, verliert häufig den Blick für das, was er gut kann. Das Selbstwertgefühl nimmt ab. Aber Forschungsergebnisse zeigen: Erst der Glaube an die eigenen Fähigkeiten führt zu einem langfristigen Erfolg der Veränderung. Denn wer sich bewusst wird, was er kann, gewinnt auch die Kraft, Neues zu wagen. Deshalb wird es darum gehen, eigene Kraftquellen zu aktivieren, um so an den persönlichen Zielen zu arbeiten.

Um etwas zu verändern reicht es häufig nicht, nur die Ursache des Problems zu erkennen. Ebenso wichtig ist es, neue Strategien im Umgang mit den alten Problemen zu erwerben. Schließlich führten die alten Lösungsversuche ja nicht zum Ziel. Sie können deshalb durch konkrete Übungen Hilfe erhalten, neue Verhaltensstrategien auszuprobieren. Dabei werden alle empfohlenen Veränderungsschritte transparent und verständlich dargestellt und mit Ihnen abgesprochen.

HELBIG 03-Was-ist-Psychotherapie-final-sw


Was ist Psychotherapie?

Ein wichtiger Teil der Psychotherapie ist das Gespräch. Es gibt jedoch auch andere Methoden, die Menschen helfen, zu einem veränderten Denken, Fühlen und Verhalten zu kommen. Manchmal ist es auch wichtig, direkt vor Ort etwas zu üben oder in die Situation zu gehen, um negative Gefühle in neues, positives Erleben zu wandeln. Eine Psychotherapie ist dabei ein Veränderungsprozess mit dem Ziel, eigene Probleme zu lösen und mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. Meine Arbeitsweise ist dabei integrativ und immer an die Symptome angepasst – von situativ abgestimmten Übungen in der Psychotherapie und im Coaching über die klassischen Einzeltherapie bis hin zur Gruppentherapie.

Es kann Lebenssituationen geben, in denen Sie sich fragen: „Was ist nur mit mir los? So kenne ich mich doch nicht, eigentlich bin ich doch anders. Ich habe mich verändert.“ Manche bemerken dann Symptome an sich wie Traurigkeit, Lustlosigkeit, innere Unruhe, Ängste, Schlafstörungen, Panik, Herzrasen, Atemnot oder haben das Gefühl von Überlastung und Ausgebrannt sein. Vielleicht treten auch körperliche Beschwerden auf, für die ein Arzt keine Ursache finden kann. Oder Sie spüren keine innere Motivation mehr, die Dinge zu tun, die Ihnen früher Freude machten. Obwohl Sie sich ernsthaft bemüht haben, die Probleme allein zu bewältigen, geht es Ihnen nicht besser. Dann kann es gut sein, für einige Zeit professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um das eigene Leben wieder zu ordnen. So können Sie die Kraft finden, aus einengenden, sich wiederholenden Kreisläufen auszubrechen. Es gibt Menschen, die sich fragen, ob sie verrückt sind, wenn sie psychologische Hilfe suchen. So mancher verurteilt sich mit den Worten: „Nicht mal mein Leben bekomme ich in den Griff.“ Aber haben Sie nicht selbst schon vieles versucht? Ist es nicht ein Zeichen von Stärke und Tatkraft, sich Unterstützung zu holen, wenn man alleine nicht weiter kommt?
All diese Gedanken und Zweifel können Sie in der Psychotherapeutischen Sprechstunde ansprechen.

In der Praxis liegt der Schwerpunkt häufig auf dem Gespräch. Im Rahmen eines integrativen Ansatzes kommen jedoch verschiedene Methoden zum Einsatz, um während der Therapie neue, lebensstärkende Erfahrungen zu machen. Die Methoden werden in Abhängigkeit von der Problematik sowie von den Veränderungswünschen des Klienten eingesetzt. Dazu zählen:

• verhaltenstherapeutische Methoden, um erwünschtes, neues Verhalten zu erproben und zu festigen (z.B. Üben sozialer Fähigkeiten, Rollenspiele, Problemlösetechniken, aufhören zu grübeln, Konfrontation mit Ängsten)

• Erlernen von Entspannungstechniken wie Selbsthypnose, Autogenes Training, Atementspannung und Progressiver Muskelrelaxation

• Kognitive Therapie, um gedankliche Blockaden zu erkennen und zu verändern

• aufdeckende, lebensgeschichtliche Arbeit, um persönliche Muster zu erkennen und so zu verändern, dass Sie wieder Lebensfreude haben

• Gruppentherapie: In kleinen Gruppen können Menschen ihre Problematik reflektieren, erhalten Rückmeldung von anderen Betroffenen und können neue Beziehungserfahrungen machen. Informationen zur Gruppentherapie erhalten Sie im nächsten Punkt „Einzeltherapie und Gruppentherapie"

• Hypnose (nach M. Erickson) wird eingesetzt, um die Erfahrung von Entspannung zu machen, um körperliche Beschwerden zu lindern, um therapeutische Inhalte in Trance zu vertiefen, um „verschüttete“, aber trotzdem vorhandene Emotionen wieder erlebbar zu machen und die Kraft zu gewinnen, persönliche Ziele auch zu erreichen

• EMI – Eye Movement Integration als Spezialverfahren zur Behandlung von Traumata

In unserer Praxis ist Psychotherapie als Einzel- oder Gruppentherapie möglich. Gemeinsam mit der Therapeutin können Sie in den ersten Sitzungen entscheiden, welche Behandlungsmöglichkeit für Sie sinnvoll ist. Dabei werden Ihre persönlichen Wünsche berücksichtigt.

Einzeltherapie
In einer Einzeltherapie können Sie die Arbeitsweise der Therapeutin kennenlernen. Dabei haben Sie ihre ganze Aufmerksamkeit für sich allein. Dies ist sinnvoll, wenn sich ein Mensch in dem persönlichen Rahmen eines Zweiergespräches öffnen möchte. Das Vertrauensverhältnis, das durch die Vier-Augen-Gespräche einer Einzeltherapie entsteht, hilft dabei, Ängste und Unsicherheiten offenzulegen und anzugehen.

Gruppentherapie
Wenn jemand in einer Gruppe an den eigenen Themen arbeitet, ist das eine ganz besondere Chance. Es ist wohltuend zu bemerken, gerade jetzt nicht allein mit den eigenen Problemen zu sein. Die Atmosphäre in der Gruppe ist dabei sehr wohlwollend. Dies motiviert viele Menschen, sich zu öffnen und so die Erfahrung von neuen, positiven Begegnungen zu machen. Wenn Sie neugierig sind, wie Teilnehmer/Innen die Gruppe erlebt haben, lesen Sie bitte weiter.

Erfahrungen mit Gruppentherapie
Bei der Gruppentherapie können Sie lernen, über die eigenen Gefühle und Erfahrungen zu sprechen. Wenn Sie möchten, können Sie auch Rückmeldungen von anderen erhalten. Das hilft vielen Menschen, in der Familie, im Alltag und im Beruf persönliche Beziehungen besser zu gestalten. Diese Erfahrung hilft effektiv, depressive Symptome zu verringern. Aber auch Themen wie Angst, Burnout, „eigene Bedürfnisse“ und der Umgang mit Grenzen sind Themen, die ihren Platz im geschützten Raum der Gruppe finden können. In vielen Gruppen kommt auch der Humor nicht zu kurz, denn Humor hilft, alles leichter zu nehmen. Dabei ist es immer eine therapeutisch angeleitete Gruppe und keine Selbsthilfegruppe. Jede/r in der Gruppe arbeitet an seinen eigenen Themen. Gleichzeitig ist es auch möglich, Unterstützung und Rückmeldung von anderen zu erhalten oder zu lernen, Hilfe anzunehmen. Man kann sich dabei immer die Zeit nehmen, die anfangs nötig ist, um in die Gruppe hineinzuwachsen. Es wird oft als Befreiung erlebt, sich mit den eigenen Nöten nicht verstecken zu müssen, sondern sich angenommen zu wissen. Genau das motiviert viele Menschen, tatsächlich etwas im eigenen Leben zu verändern. „Ich darf sein, wie ich bin", ist eine der wichtigsten Erfahrungen der Gruppentherapie.


FAQ / Häufig gestellte

Grundsätzlich können Sie direkt eine psychotherapeutische Praxis aufsuchen, eine Überweisung ist nicht nötig. Der erste Termin findet im Rahmen der Psychotherapeutischen Sprechstunde statt.

Die Psychotherapeutische Sprechstunde ist ein erstes orientierendes Angebot. Wenn Sie wissen möchten, ob eine psychische Erkrankung vorliegt, die behandelt werden sollte, dann sind Sie hier richtig. Sie erhalten dabei eine Beratung, welche Schritte zur Lösung Ihres Problems hilfreich sein könnten. Dabei beraten Sie auch miteinander, ob eine längere Psychotherapie für Sie eine geeignete Behandlungsmethode wäre. Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen oder Zweifel zu benennen. Wichtig ist dabei, dass Sie sich von Ihrem Gegenüber als Mensch angenommen fühlen und Vertrauen aufbauen können.
Nennen Sie in einem Erstgespräch auch Ihre Erwartungen und Ziele. Wenn Ihnen das noch schwer fällt, können Sie Hilfe erhalten, um genauer herauszufinden, welche Therapieziele für die Lösung Ihres Problems sinnvoll sein könnten. Manche Menschen möchten lernen, selbstbewusster zu werden, andere möchten Ängste bewältigen oder wieder Lebensfreude gewinnen. In jedem Fall wird es darum gehen, individuelle Lösungen für Ihr Problem zu finden.

Die ersten Therapiestunden werden probatorische („vorbereitende“) Sitzungen genannt. In diesen Stunden können Sie die Arbeitsweise der Therapeutin oder des Therapeuten kennen lernen. Dabei wird eine ausführliche Diagnostik durchgeführt, um Ihre spezifische Problematik genau zu verstehen und einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln. Gemeinsam wird dann entschieden, ob eine Therapie bei der Krankenkasse beantragt wird. Erfolgt eine Genehmigung durch die Krankenkasse, beginnt die eigentliche Behandlung. Die Dauer einer Therapie richtet sich nach der individuellen Problematik.

Die häufigsten psychischen Erkrankungen sind:

• Angststörungen
• Depressionen
• Essstörungen
• Zwänge
• Psychosomatische Erkrankungen
• Sexualstörungen
• Suchterkrankungen

Bestimmt haben Sie sich ernsthaft bemüht, Ihre Probleme allein zu lösen. Trotzdem geht es Ihnen nicht besser. Dann kann es gut sein, für einige Zeit professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um das eigene Leben wieder zu ordnen. So können Sie die Kraft finden, aus einengenden, sich wiederholenden Kreisläufen auszubrechen und wieder Lebensfreude und Energie zu gewinnen. In der Psychotherapeutischen Sprechstunde können sie klären, ob eine Psychotherapie eine adäquate Hilfe für sie sein kann.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten, wenn eine psychische Erkrankung vorliegt (Depression, Angststörung, psychosomatische Erkrankung, bestimmte Schmerzerkrankungen, Traumata, etc.). Nach den Probesitzungen können Sie einen Antrag auf Kostenübernahme bei ihrer Krankenkasse stellen. Erst nach erfolgter Genehmigung können sie sicher sein, dass ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt.

Sollte in der Praxis Helbig zurzeit kein Psychotherapieplatz frei sein, so können Sie das Portal Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KVS) nutzen. Hier finden Sie die Adressen aller niedergelassenen Psychologischen Psychotherapeuten in Sachsen. Zum Portal Arztsuche gelangen Sie hier. Bitte wählen Sie unter Fachgebiet „Psychologischer Psychotherapeut“ aus und geben Sie den Ort an, in dem Sie suchen.
Alternativ steht Ihnen auch die Psychotherapeutensuche der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung (DPTV) zur Verfügung. Das Portal finden Sie hier. Suchen Sie in einer Krisensituation schnell Hilfe, können Sie sich auch an den Krisendienst der Stadt Dresden wenden.

HELBIG 04-Vortrag-Burnout-sw


Burnout - Wen kann es treffen?

Sie bemerken, dass die äußeren Anforderungen die eigenen Kräfte überschreiten, obwohl Sie eigentlich gern arbeiten, sich mit Ihrer Tätigkeit stark identifizieren und versuchen, Ihre Aufgaben möglichst perfekt zu erledigen? Dieser Prozess kann sehr schleichend sein – kaum merklich findet ein langsames Kräftenachlassen statt. Um einem „Burnout“ zu entkommen, zeige ich Ihnen Wege eines Veränderungsprozesses auf. Das Behandlungsziel ist dabei, dass Sie wieder lebensfroh und leistungsfähig werden. Wer dann seine Lebensfreude wiederfindet, entdeckt oft auch wieder Freude an Bewegung.

Ein anhaltender Kräfteverschleiß kann zu einem subjektiven Gefühl von Überforderung, Unzufriedenheit und innerer Anspannung führen. Eigene Bedürfnisse (manchmal auch die eigene Gesundheit) werden vernachlässigt. Es können Konflikte mit der Familie auftreten. Im Zentrum steht jedoch das Gefühl, an die psychischen oder körperlichen Grenzen gelangt zu sein.

In der Folge können körperliche Beschwerden wie Erschöpfung, nachlassende Leistungsfähigkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen oder depressive Verstimmungen auftreten. Es wird schwerer zu entspannen, die Motivation nimmt ab. Manche Menschen neigen auch zu psychosomatischen Reaktionen wie Verspannungen, Kreislaufproblemen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder Tinnitus.

Mit professioneller Hilfe können Sie diesen Zustand verändern. Zuerst wird gemeinsam überlegt, was Sie gern erreichen möchten. Denn wenn das Ziel bekannt ist, suchen wir gemeinsam nach neuen Lösungen. So können Sie wieder Lebensfreude, körperliche Kraft und Energie gewinnen. Sie erhalten Begleitung auf Ihrem persönlichen Weg und lernen Übungen kennen, die ein neues, gesundheitsförderliches Denken, Verhalten und Fühlen fördern. In solch einer Therapie geht es immer auch um die Stärkung der Selbstheilungskräfte.


Vortrag zum Thema Burnout

Für Unternehmen, Betriebsräte und andere Institutionen bietet Diplom-Psychologin Katrin Helbig den Vortrag "Burnout als Chance zum Neubeginn" an.

Immer mehr Medien beschäftigen sich mit Burnout. Burnout kostet die Gesundheit, die Lebensenergie und die Lebensfreude. Aber was verbirgt sich konkret hinter diesem Begriff? In einem abwechslungsreichen Vortrag erläutere ich typische Merkmale und Phasen von Burnout. Mit praxisnahen Beispielen stelle ich lebendig dar, was jeder selbst tun kann, um Burnout zu verhindern und welche praktischen Strategien effektiv sind, um Burnout zu überwinden. Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung kann der Vortrag Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für das Thema sensibilisieren, um so langfristig Ausfallzeiten zu verringern.

• Typische Merkmale von Burnout
• Burnout-Phasen
• Burnout–Symptome
• Ursachen von Burnout
• Effektive Strategien zum Umgang mit Burnout
• Burnout-Prävention

Dauer: 60 oder 90 Minuten
Notwendige Voraussetzungen: Beamer, wenn möglich; Lautsprecheranlage

Bei Interesse unterbreite ich Ihnen gern ein Angebot für den Vortrag unter info@praxis-helbig.de

HELBIG 06-Hypnose2-final-sw-2


Hypnose – Was ist das?

Über Hypnose gibt es viele Mythen. Schnell denkt man an Shows, in denen Menschen in einen Zustand gelangen, in dem sie keine Kontrolle mehr über sich selbst haben und scheinbar willen- und wehrlos sind. Therapeuten nutzen Trancezustände jedoch, um eine konzentrierte Aufmerksamkeit zu erzeugen. In einer Hypnose leite ich Sie dazu an, sich auf bestimmte Sinneswahrnehmungen (Sehen, Hören, Fühlen) zu konzentrieren und dabei tief zu entspannen. Im Trancezustand gelingt es Ihnen besser, sich ganz auf den Augenblick zu konzentrieren und somit weniger durch alte, behindernde Denkmuster beeinflusst zu werden. Stattdessen gelingt es Ihnen, neue, positive Sichtweisen tief im Gehirn zu verankern.

Im Körper kommt es in Trance zu einer verstärkten Aktivität des Parasympathikus. Das ist der Teil des vegetativen Nervensystems, der für Erholung, Ruhe und Entspannung zuständig ist. Im Gehirn können im EEG verstärkt Alpha-Wellen gemessen werden. Dies sind die gleichen Alpha-Wellen, die beim Menschen auch kurz vor dem Einschlafen erkennbar sind. Sie machen deutlich, dass es sich bei Trance um einen tief entspannten Wachzustand handelt.

Über bildgebende Verfahren wie der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) kann gezeigt werden, wie sich die Gehirnaktivität in Trance in bestimmten Hirnzentren verstärkt. Es werden neuronale Systeme aktiviert, die zu einer verbesserten Informationsverarbeitung im Gehirn führen. Dadurch ist es beispielsweise Menschen möglich, bei Entscheidungsschwierigkeiten die für sie selbst richtige Entscheidung herauszufinden.

Diese Ergebnisse machen deutlich: Menschen sind in Hypnose zwar in einer entspannten Haltung, befinden sich dabei aber in einem aktiven, und nicht wie häufig befürchtet, in einem passiven und willenlosen Zustand.

In der Psychotherapie kann Hypnose prinzipiell für die Behandlung fast aller psychischen Erkrankungen eingesetzt werden. Menschen können dabei belastende Symptome verlieren oder lernen, mit ihnen besser umzugehen. So ist eine erlebbare Reduktion von Ängsten, Schuldgefühlen, dem Gefühl von Versagen oder Ärger möglich. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Hypnose die Wirkung von Verhaltenstherapie verstärkt.

Bei körperlichen Erkrankungen wird Hypnose im Bereich der Schmerzbehandlung, zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte bei schweren körperlichen Erkrankungen sowie zur prä- und postoperativen Begleitung eingesetzt. Hypnose kann auch bei der Raucherentwöhnung sowie zur Reduktion des Suchtdruckes bei Problemen mit Alkohol genutzt werden. Im Coaching kann Hypnose helfen, neue Problemlösungsstrategien zu entdecken oder ein befriedigenderes Verhältnis zwischen Arbeit, Familie, Freizeit und Gesundheit zu finden. Es ist auch möglich, Selbsthypnosetechniken zu erlernen, um nach der Arbeit besser abschalten zu können.

Mancher denkt, in einer Hypnosesitzung besteht die Gefahr, willenlos zu werden und dann etwas zu tun, was man selbst eigentlich nicht möchte. Diese Gefahr besteht nicht, wenn die Psychologin oder der Psychologe eine spezielle Ausbildung in medizinischer Hypnose hat. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass es nicht möglich ist, Menschen gegen ihren Willen in Trance zu versetzen.

Ihren zweifelhaften Ruf verdankt die eigentlich hilfreiche Therapiemethode Trance oder Hypnotherapie der Bühnenhypnose. Doch die Bühnenhypnose ist ein Suggestibilitätstest, der im Rahmen einer Show unterhaltsam gestaltet wird. Sie wird häufig von Laien durchgeführt, indem aus einer Gruppe von Menschen die hochsuggestiblen Personen über Suggestibilitätstests herausgefunden werden. Menschen, die dann bereit sind, ihre persönliche Kontrolle ganz an den Hypnotiseur abzugeben, begeben sich in eine für sie selbst potentiell problematische und möglicherweise gefährliche Situation.

Deshalb ist es in Ländern wie Schweden und Israel nur ausgebildeten Psychologen, Ärzten und Zahnärzten erlaubt, Hypnose auszuüben. Aus diesem Grund spricht sich die International Society of Hypnosis (ISH) und die mit ihr assoziierten deutschen Gesellschaften auch dagegen aus, Laien in Hypnose auszubilden.

In Deutschland wurde die Hypnotherapie im Jahre 2006 als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren vom Wissenschaftlichen Beirat für Psychotherapie (WPT) bestätigt.

In der Psychotherapie ist die Hypnose also eine sehr effektive Methode, persönliche Lern- und Heilungsprozesse zu unterstützen. Sie kann helfen, schneller die persönlichen Veränderungsziele zu erreichen.

HELBIG 05-Vita-final-sw


Diplom-Psychologin Katrin Helbig

Ich bin Psychotherapeutin in eigener Kassenpraxis. Sie erhalten in der Praxis kompetente Hilfe bei seelischen Problemen verschiedenster Ursachen.
Immer wieder neue Ideen für Lösungen zu entwickeln und dabei Ihre Ressourcen einzubeziehen, ist Teil meines Anspruches an die Arbeit mit Ihnen.

Geboren in Leipzig

Lehrausbildung und Studium der Elektrotechnik, danach mehrjährige Tätigkeit als Diplom-Ingenieurin im Bereich Hard- und Softwareentwicklung

Entschluss zum Berufswechsel, Studium der Psychologie in Dresden, Schwerpunkte: Klinische Psychologie und Arbeits- und Organisationspsychologie, Abschluss als Diplom-Psychologin

Tätigkeit in verschiedenen Kliniken, wie
• Psychosomatische Klinik der Universitätsklinik Dresden
• Psychiatrische Klinik, Krankenhaus Dresden Neustadt
• Fachklinik Heidehof, Spezialklinik für Abhängigkeitserkrankungen, dort zuletzt Leiterin der Adaption der Drogenklinik Moritzburg
• 5-jährige Weiterbildung in Verhaltenstherapie, Abschluss als Psychologische Psychotherapeutin, Erlangen der Approbation beim Regierungspräsidium Dresden

Seit 2004 in eigener Praxis für Psychotherapie tätig, mit dem Schwerpunkt auf lösungs- und ressourcenorientierter Arbeit

Mitglied der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer und der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung

Zusatzausbildungen: Verhaltenstherapie (Dresdener Akademie für Verhaltenstherapie, DAP), Klinische Hypnose (Milton-Erickson-Institut, MEG), EMI (Eye-Movement-Integration, E. Pollani), Strukturelle Dissoziation bei Trauma (E. Nijjenhus), Energetischer Psychotherapie (F.Gallo)

Lehrtätigkeit: wechselnde Lehraufträge unter anderen an der FH Zittau/Görlitz, FH der Sächsischen Verwaltung, Universitätsklinikum Dresden, Zentrum für Psychotherapie Chemnitz, Friedrich-Ebert-Stiftung, Prifamulusschule, Volkshochschule Dresden

Kontakt

Katrin Helbig
Psychologische Psychotherapeutin
Bischofsweg 1
01097 Dresden

Telefon: 0351 899 66 07
E-Mail: info@praxis-helbig.de

Behandlungs- und Sprechstundentermine nach Vereinbarung.
Telefonische Sprechzeiten werden auf dem Anrufbeantworter angesagt.

Sie erreichen die Praxis mit den Straßenbahnlinien: 7, 8, 13
Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Dammweg.


Zum Kartenausschnitt bei Google Maps hier klicken!